Erleben Sie Ostern und gehen Sie den Osterweg! Vom 28. März  bis 10. April 2021 haben wir einen Osterweg auf dem Gelände zwischen der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Parksiedlung und dem Bibelgarten im Scharnhauser Park angelegt. Es gibt auch einige Aktionen für Kinder.

Der Osterweg lädt ein an 7 Stationen einzutauchen in das Leben und Wirken Jesu Christi. Mit österlichen Texten, Bildern und Impulsen können Sie den “Kreuzweg” entlang pilgern. Die nötigen Begleithefte liegen in der Ev. Dietrich- Bonhoeffer Kirche und in den kath. Kirchen in der Gesamtkirchengemeinde aus oder Sie können es hier auf der homepage lesen. Jeder kann diesen Weg alleine oder zu zweit oder mit seiner Familie gehen. Das wird von früh morgens bis spät abends möglich sein.

 

Stationen der Hoffnung und des Lebens

Für wen ist der Osterweg gedacht?
Der Osterweg ist für Familien, für Gemeindeglieder und für interessierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Man kann diesen Weg alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie gehen. Das kann von früh morgens bis spät abends möglich sein.

Was ist der Osterweg?
Der Weg lädt ein an 7 Stationen einzutauchen in das Leben und Wirken Jesu Christi. Mit österlichen Texten,
Bildern und Impulsen kann der “Kreuzweg” erkundet  werden.

Was sagen mir die vertrauten Texte, Bilder und Symbole in einer Zeit der großen Verunsicherung?
Was heißt   >Auferstehung< an Ostern 2021?
Welche Gedanken kommen mir auf dem Weg durch die Geschichten?

Die Ostergeschichte erspüren und erleben – dazu wollen wir herzlich einladen.

 

 

 

Das Kreuz

Die Holzkreuze wurden von verschiedenen Einrichtungen unserer Kirchengemeinden gestaltet, sie zeigen die “Pilger-Stationen” an.

 

 

Texte zu den Mitmachstationen:

 

1. Station: Dietrich-Bonhoeffer Kirche

► Jesus zieht in Jerusalem ein

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Er schickt zwei

Jünger voraus. Sie sollen ein Eselsfüllen holen, auf dem noch nie ein Mensch geritten ist. Er beschreibt den beiden Jüngern, wo sie es finden werden. Auf diesem Eselsfüllen reitet Jesus nach Jerusalem. Die Menschen erwarten ihn. Sie breiten ihre Kleider auf der Straße aus, auf der Jesus reitet.
Die Menschen jubeln ihm zu. „Hosianna!“, rufen sie.
„Gelobt sei der König, der kommt im Namen des Herrn!“

Aktion:

Hossianna! Jesus der Retter ist da! Vor Freude breiten die Menschen einen Teppich aus Palmblättern aus.

Nehmt Kreide und malt Palmblätter oder einen Esel auf den Boden des Kirchhofes!

 

 2. Station: Bücherbaum Herzog-Philipp-Platz

Jesus wird gesalbt

Jesus ist mit seinen Jüngern bei Simon und seiner Familie zu Gast. Da betritt eine Frau den Raum und gießt Jesus kost-

bares Öl über den Kopf. Die Jünger sind darüber sehr empört. „Was macht sie da?“, sagen sie, „das teure Öl, so eine
Verschwendung! Wie vielen armen Menschen hätten wir mit diesem Geld zu Essen kaufen können.“

„Warum macht ihr die Frau so verlegen?“ sagt Jesus. Arme Menschen wird es immer geben. Ich werde aber nicht immer bei euch sein. Diese Frau hat mich auf die Zeit vorbereitet, die vor mir liegt. An ihr Handeln wird man sich immer erinnern.
► Aktion:
Klappe den markierten Deckel am Bücherbaum hoch.
Nimm das Säckchen, was riechst Du? Schau Dich um:
welche Pflanzen entdeckst Du, die einen guten Duft haben?

 

3. Station: Stadtbahnhaltestelle Parksiedlung

Jesus feiert Abendmahl

Das Passafest ist vorbereitet. Jesus und die Jünger haben sich im Raum versammelt. Der Tisch ist gedeckt. Alle essen und trinken.
Da nimmt Jesus das Brot, spricht ein Dankgebet, bricht es in Stücke und teilt es mit den Jüngern.

Danach nimmt Jesus den Becher mit Wein, spricht wieder ein Dankgebet und gibt ihn weiter und sagt dazu: „Trinkt alle aus dem Becher. Das ist mein Blut, das für alle vergossen wird.
So vergibt euch Gott eure Schuld.

Aktion

Jesus spricht: Ich bin der Weinstock, ich bin das Brot des Lebens. Was stärkt Dich? Nimm gerne einen Bibelvers mit, der dich stärkt!

 

4. Station: Schule im Park

Jesus im Garten Gethsemane

Es ist Nacht. Jesus geht mit den Jüngern in den Garten
Gethsemane. „Wartet hier auf mich, bis ich gebetet habe“, sagt er zu ihnen. Petrus, Jakobus und Johannes nimmt er mit. Große Furcht hat Jesus erfasst. Er bittet die Jünger, mit ihm wach zu bleiben und zu beten. Er geht ein Stück zur Seite um allein zu sein. Er betet zu Gott, dem alles möglich ist, dass das Leid, das ihm bevorsteht nicht passiert. „Aber dein Wille geschehe“, betet er. Dann geht er zu den anderen zurück.
Sie sind eingeschlafen. Enttäuscht weckt er sie. Dreimal geschieht das. Dann steht Jesus auf und erwartet Judas und die Soldaten.

Aktion
Was bedrückt dich? Was freut dich? Nimm ein Teelicht oder einen Stein mit und lass Dich davon ermutigen   und trösten.

 

5. Station: Sophie-Scholl Haus

Die Verleugnung des Petrus

Kurz danach kamen einige Männer von der Tempelwache des Hohepriesters. Sie verhafteten Jesus und führten ihn ab.
Die Jünger waren vor Angst wie gelähmt.

Doch Petrus folgte den Männern heimlich. Unbemerkt gelangte er bis auf den Hof des Hohepriesters. Dort waren viele Menschen versammelt. Petrus hielt sich abseits. Da entdeckte ihn eine Frau und sagte dann: „Warum stehst du hier im Dunkeln? Sag, gehörst du nicht auch zu diesem Jesus?“

Petrus erschrak: „Nein“ antwortete er und wollte fortlaufen. Doch noch, bevor er den Hof verlassen konnte, erkannte ihn ein Mann: „Haltet ihn fest“, rief er den Herumstehenden zu. „Der war auch mit ihm, dem Jesus, zusammen!“
Petrus geriet in Panik. „Nein“, rief er laut, „das stimmt nicht, ich kenne den Mann nicht!“ Jetzt riefen gleich mehrere:
„Der lügt. Er ist doch auch einer aus Galiläa. Natürlich gehört er zu Jesus.“ Petrus wurde richtig wütend und leugnete es abermals. Im gleichen Augenblick, noch während Petrus sprach, krähte ein Hahn.

Da erinnerte sich Petrus an das, was Jesus zu ihm gesagt

hatte: „Noch bevor der Hahn 3 mal kräht wirst Du mich verraten haben.“
Betroffen verließ er den Hof und weinte bitterlich.

Aktion:

Streit und Lüge sind wie ein dicker Knoten.
Mache 3 Knoten in die Schnüre am Kreuz.

Nimm Dir eine Bastelvorlage mit nach Hause.

 

6. Station: Baumkreisel an der Kastanienallee

► Jesus wird verurteilt und gekreuzigt

Jesus wird vom Hohen Rat verhört. „Bist du Gottes Sohn?“,

fragen sie und Jesus antwortet ihnen: „Ich bin es.“
Sie beschließen, dass Jesus wegen Gotteslästerung sterben soll. Sie führen ihn zu Pilatus. Der verurteilt ihn zum Tod.

Die Soldaten führen ihn fort. Sie setzen ihm eine Dornen-krone auf und machen sich lustig. Sieht so der König der Juden aus? Jesus muss das Kreuz tragen, an das er später genagelt wird.

Jesus fühlt sich von Gott verlassen und leidet große Schmerzen. Er stirbt. Der römische Hauptmann, der dabeisteht, erkennt:
„Das war wirklich Gottes Sohn.“

Aktion

Schlage einen Nagel in das Kreuz.

Bastele aus den Holzstecken und den Schnüren ein Kreuz. Gerne kannst du es mitnehmen oder da lassen und ein
bereits gebasteltes Kreuz dafür mitnehmen.

 

 7. Station: Bibelgarten

Jesus lebt

Die Freunde von Jesus bitten Pilatus um Erlaubnis. Sie kommen und nehmen ihn vom Kreuz. Sie legen ihn in ein Grab im Felsen. Alle zusammen verschließen es mit einem großen schweren Stein. Sie beeilen sich, denn der Sabbat beginnt. Als der Sabbat vorüber ist, machen sich die Frauen auf den Weg zum Grab um Jesus mit kostbaren Ölen zu salben.

Sie erschrecken, das Grab ist offen und eine Gestalt in einem hellen Gewand spricht sie an: „Fürchtet euch nicht, Jesus lebt. Geht und sagt es seinen Jüngern!“

► Aktion

Hier wächst neues auf. Die Tulpen erstrahlen in bunten Farben. So ist Auferstehung.

Lass Dich beschenken und nimm eine Tulpe mit!

 

 

Standpunkte in einer bewegten Zeit

Segen zu Ostern

Jesus Christus, der Auferstandene, segnet dich.

Er segnet dich mit seiner Gegenwart

und mit seinem Frieden.

Er segnet dich mit neuer Gewissheit

und mit neuer Freude.

Er ist mit dir auf deinem Weg.

 

Theophil Tobler

 

 

 

 

 

 

 

Ökumenischer Osterweg 28. März bis 10. April